Stephanie de la Barra notiert am 30. April 2013:

Wie im Film: Verfolgungsjagd im Untergrund

Wie ich in Istanbul durch meine Recherchen unangenehm auffiel und verfolgt wurde. Ein Katz- und Mausspiel durch die U-Bahn-Stationen der Millionenstadt.

Lena Schnabl notiert am 29. April 2013:

Schwein gehabt

Wie ich den letzten Schweinemetzger Istanbuls wütend machte.

Nicole Graaf notiert am 27. April 2013:

Türkische Gastfreundschaft

Nach dem Hamambesuch schlendern Friederike und ich noch ein wenig durch die Gassen. Das Viertel hat sich auf Hochzeitsmode und Inneneinrichtung spezialisiert. Die Geschäfte scheinen sich bei den Hochzeitskleidern gegenseitig übertrumpfen zu wollen mit Spitzen, Glitzersteinen, Tüll und Seide.

Nicole Graaf notiert am 27. April 2013:

Da waren’s nur noch zwei

Am letzten Abend wird nochmal richtig gefeiert. Nachdem wir uns bei bestem Marmara-Fisch und dutzenden kleiner Häppchen den Bauch vollgeschlagen haben, ziehen wir weiter in das Ausgehviertel von Kadiköy. Es heißt passenderweise Moda. In den engen Gassen auf dem Hügel über dem Bosporus reihen sich die Kaffees und Kneipen aneinander.

Friederike Mayer notiert am 23. April 2013:

Selamlar, meslektaslar!

Liebe Kollegen in Almanya, alles Gute zum Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı, dem Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes!

Friederike Mayer notiert am 23. April 2013:

Spurensuche

Es ist schwer, über jemanden schreiben zu wollen, den man nicht sehen kann. Mit dem man nicht sprechen darf, nichts fragen, nicht sehen, wie er antwortet, wann er lächelt, was er wie erzählt. Wenn dieser Mensch in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt, ist man angewiesen auf die Erinnerungen anderer Menschen. Derer, die ihn kennen.

Barbara Bachmann notiert am 22. April 2013:

Istanbul ist in mir

Istanbul dayim. Ich bin in Istanbul. Das wollte ich lernen, im Türkisch-Crash-Kurs wenige Tage vor Abreise. Stattdessen sagte ich: Istanbul bende.

Ariana Zustra notiert am 22. April 2013:

Schnappschüsse: Menschen in Istanbul

Ohne Worte

Ariana Zustra notiert am 21. April 2013:

Unordnung ist das ganze Leben

17.34 Uhr. Seit viereinhalb Stunden wieder in Deutschland. Zwischenstand: Ich vermisse Istanbul. Dabei war mein erster Eindruck: Zu laut, zu voll, zu unordentlich.

Jenny Becker notiert am 19. April 2013:

Die Weisheit der Sticker

Das beste Fazit nach tagelanger Recherche klebt direkt vor meiner Nase - an der Bar in unserem Hostel.

Marta Popowska notiert am 19. April 2013:

So klingt Istanbul I

Ein kleiner Vorgeschmack.

Marta Popowska notiert am 19. April 2013:

Entrechtete, Politiker, Weltverbesserer und Bauchtänzerinnen…

... sind zu Protagonisten unserer Geschichten geworden. Storys starben, verloren geglaubte wurden wiederbelebt und andere mussten neu geschrieben werden. Wie viel Leben sich in eine Woche pressen lässt ist schon faszinierend.

Jenny Becker notiert am 18. April 2013:

“The Newsroom” am Frühstückstisch

An den Abenden wird der kleine Frühstücksraum im Hostel regelmäßig zum Großraumbüro. Auf den Tischen wuchert elektronisches Gestrüpp: Laptops, Fotoapparate, Festplatten, Kabel, Ladegeräte.

Die reisenden Reporter notiert am 18. April 2013:

Man spricht Deutsch

Oder sowas in der Art.

Jenny Becker notiert am 16. April 2013:

Regen!

Hat eigentlich schon jemand den Regen erwähnt? Es regnet.

Jenny Becker notiert am 16. April 2013:

Glitzer, Klobrillen und Ordnung im Chaos

Diese Einkaufsstraße kann es nur hier geben. Laden an Laden mit der gleichen Ware: Anker. Sie liegen in der engen Gasse, groß, klein, silbern, rostrot, schwarz.

Marta Popowska notiert am 16. April 2013:

Istanbul haucht seinen Holzhäusern das Leben aus

Der Bauforscher schließt das alte Holzhaus in einer kleinen Istanbuler Strasse auf. Damit etwas Licht reinfällt, lässt er die Tür offen, verschließt nur das Türgitter.

Tobias Oellig notiert am 16. April 2013:

Nix verstehen (Teil 3)

Blick über den Bosporus, neben mich setzen sich fünf Frauen, wohl eine Familie. Oma raucht Kette. Enkelin mit Eis daneben.

Ariana Zustra notiert am 16. April 2013:

Eine Frau und ein Mann

Taksim-Platz. Nasskalt. 12.37 Uhr. Ich warte, schon lange, auf meine Verabredung. Eine junge Frau stellt sich zu mir und hält ihren Regenschirm schützend über mich.

Tobias Oellig notiert am 16. April 2013:

Handystress und ein Meer aus Brot ODER Nix verstehen – Teil 1 und 2

Ruhe im Sturm: weil ich eh nix versteh. Leute geben Laute von sich, die anscheinend mit Bedeutung aufgeladen sind. Entspannend, nicht daran teilnehmen zu müssen. Bin Fremder, bin Kind, das sich in den bunten Strudel nur halbverstandener Eindrücke hineinziehen lässt.